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Nachts dunkel bis Anfang Dezember, die beiden äußeren Durchgänge gesperrt.
Das Tor bleibt geöffnet, aber seine Beleuchtung ist seit dem 26. Oktober 2026 aus: Die landeseigene BIM ersetzt die Anlage von 2002, die störanfällig ist und für die es kaum noch Ersatzteile gibt. Alle 281 Leuchten werden auf LED umgestellt, dazu werden die Lichtsteuerung und die Elektrik erneuert. Die Arbeiten kosten rund 1,2 Mio. €, und der Stromverbrauch soll um rund 40 % sinken. Die beiden äußeren Durchgänge sind während der Bauzeit gesperrt. Der Mitteldurchgang bleibt offen; eine leuchtende Kugel darin weist auf die Arbeiten hin. Anfang Dezember soll das Licht wieder angehen, so wie man es kennt.
- Status
- Teilweise geschlossen
- Zeitraum
- 2026 – 2026
- Dauer
- 2 Mon.
- Budget
- 1,2 Mio. €
- Geprüft
- 26. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Licht wieder an Anfang Dezember
Quellen
BIM – Licht aus am Brandenburger TorEntwicklungsstadtFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Seit 2014 leer. Die Bauarbeiten könnten 2029 beginnen.
West-Berlins silbernes Raumschiff schloss 2014 für die Asbestsanierung und öffnete nie wieder. Im Juni 2026 empfahl der Senat, das Gelände im Erbbaurecht für 99 Jahre an eine Projektpartnerschaft zu vergeben, um daraus ein Kultur- und Kreativquartier mit zwei neuen Hochhäusern zu machen. Im September erhielt die Partnerschaft exklusive Verhandlungsrechte bis Juni 2027; dem Erbbaurechtsvertrag muss noch das Abgeordnetenhaus zustimmen. Erste Bauarbeiten könnten 2029 beginnen, eine schrittweise Eröffnung ab 2032 oder 2033 folgen.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2014 – 2033
- Dauer
- 19 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- schrittweise ab 2032/33
Quellen
Senat – PressemitteilungEntwicklungsstadtEntwicklungsstadt – FAQFoto: Avantique · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Seit 2018 geschlossen. Neun Jahre, Tendenz steigend.
Gropius’ Gebäude von 1979 schloss im Frühjahr 2018 für die Restaurierung und einen neuen Museumsturm von Volker Staab. Der Bauabschluss ist inzwischen für Ende 2026 angepeilt, die Eröffnung für das Publikum für Winter 2027/28 geplant – die jüngste von mehreren Verschiebungen. Das Budget ist von 64 Mio. € auf 90 Mio. € gestiegen. In der Zwischenzeit trägt ein temporäres bauhaus-archiv in Charlottenburg das Programm.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2018 – 2028
- Dauer
- 10 Jahre
- Budget
- 90 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Eröffnung für Winter 2027/28 geplant
Quellen
EntwicklungsstadtBauhaus-Archiv – ArchitekturFoto: Eisenacher · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Jahre für eine neue Klimaanlage.
Das barocke Zeughaus – das älteste Gebäude Unter den Linden – wurde 2021 geräumt, damit die Klimatechnik ausgetauscht werden kann. Die Entkernung zieht sich bis Mitte 2027, ein verbindlicher Zeitplan wird nicht vor 2027 erwartet. Eine Wiedereröffnung mit neuer Dauerausstellung hält das Museum vor 2031 für nicht realistisch. Der angrenzende Pei-Bau bleibt geöffnet.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2021 – 2031
- Dauer
- 10 Jahre
- Budget
- 47 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- frühestens
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Picasso und Klee sind seit 2022 auf Tournee.
Der Stülerbau schloss im September 2022 für eine umfassende Sanierung – Dach, Fassade, Kellerabdichtung, moderne Museumstechnik, Photovoltaik. Die Wiedereröffnung war für 2025 angekündigt, dann für 2026; ein Termin wurde nicht festgelegt. Im Oktober 2026 stand das Gebäude noch weitgehend im Gerüst, und die Sammlung, die bereits in Japan, China, Europa, Australien und den USA gastierte, wird bis zum 28. Februar 2027 in Miami gezeigt.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2022 – 2026
- Dauer
- 4 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- für 2026 angekündigt; kein Termin festgelegt, Sammlung bis Februar 2027 in Miami
Quellen
Staatliche Museen zu Berlin – MiamiStiftung Preußischer KulturbesitzFoto: Photo: Andreas Praefcke · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons
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Fast fünf Jahre Busse statt Bahnen.
Der Nordabschnitt der U6 ist seit November 2022 gesperrt – für die Erneuerung von Gleisen, Dämmen, Brücken und Bahnhöfen. Eine lange Frostperiode hat den Zeitplan erneut zurückgeworfen; die BVG rechnet nun damit, dass die Züge ab dem Schuljahresbeginn 2027, dem 16. August, wieder fahren.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2022 – 2027
- Dauer
- 5 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
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Berlins eigenes Museum, fünf Jahre geschlossen.
Das weltweit erste eigens dafür gebaute Stadtmuseum, 1908 eröffnet, schloss Anfang 2023. Die Wiedereröffnung war für 2025/26 geplant und wird inzwischen mit 2028 angegeben. Die Arbeiten bringen einen ebenerdigen Eingang und einen stufenlosen Zugang über acht Geschosse – der lange geschlossene Turm wird endlich für das Publikum geöffnet.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2023 – 2028
- Dauer
- 5 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Stadtmuseum BerlinStadtmuseum – MasterplanFoto: Axel Mauruszat · CC BY 3.0 de · Wikimedia Commons
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Eine Baustelle, auf der sich kaum etwas bewegt.
Das Ensemble zog im Sommer 2023 aus – für Umbau und Erweiterung. Ein Baustopp aus der Sparrunde 2024 wurde im Januar 2025 zurückgenommen; stattdessen streckte der Senat das Projekt bis in die 2030er-Jahre. Die Opernstiftung hat ihr eigenes Bürogebäude beliehen, um das Jahr 2026 zu finanzieren, und das Land Berlin hat für 2027 und 2028 jährlich 20 Mio. € zugesagt. Danach ist nichts finanziert. Drinnen laufen Entkernung und Sicherungsarbeiten weiter; beim Erweiterungsbau hat sich kaum etwas bewegt. Die Fertigstellung ist für 2030 bis 2033 angesetzt, bei einem Budget von 478 Mio. €. Gespielt wird weiterhin im Schillertheater.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2023 – 2033
- Dauer
- 10 Jahre
- Budget
- 478 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- laut Senatsplanung 2030 bis 2033; finanziert nur bis 2028
Quellen
Komische Oper – SanierungEntwicklungsstadtFoto: Gunnar Geller · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Dreihundert Meter Italien, verhüllt bis 2029.
Die gebaute Italiensehnsucht Friedrich Wilhelms IV. – Doppeltürme, Arkaden, Terrassen und der Raffaelsaal mit seinen 49 Kopien – ist für Besucher geschlossen, seit die Restaurierung im Sommer 2023 wieder aufgenommen wurde. Dächer und Fassaden des gesamten Baus werden erneuert, der eingelagerte Dachfigurenschmuck kehrt auf die Balustraden zurück. Die Arbeiten an östlicher Pflanzenhalle und Nordostpavillon laufen bis Ende 2027; an Innenhof und westlichen Pavillons von Mitte 2026 bis Ende 2028; an westlicher Pflanzenhalle und Nordseite von Ende 2027 bis Mitte 2029.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2023 – 2029
- Dauer
- 6 Jahre
- Budget
- 29,9 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
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2023 gingen die Sterne aus.
Am 9. Juli 2023 schloss das Planetarium für den Umbau zu einem astronomischen Bildungszentrum – mit neuem Sternprojektor, Fulldome, LED-Technik, neuer Projektionskuppel und den Lernräumen „Kosmos Labs“. Die Zahl der Sitzplätze sinkt auf rund 240, um Platz für Rollstühle zu schaffen. Die Wiedereröffnung ist für 2028 vorgesehen. Die benachbarte Wilhelm-Foerster-Sternwarte bleibt geöffnet.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2023 – 2028
- Dauer
- 5 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Stiftung Planetarium BerlinEntwicklungsstadtFoto: Jörg Zägel · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Der Nordflügel kehrt 2027 zurück. Das Ischtar-Tor wartet bis 2037.
Im Oktober 2023 vollständig geschlossen. Nordflügel und Mittelbau öffnen am 4. Juni 2027 wieder – mit dem Pergamonaltar, dem Museum für Islamische Kunst, dem Aleppo-Zimmer und der Mschatta-Fassade. Der Südflügel – und mit ihm die Hauptbestände des Vorderasiatischen Museums, darunter das Ischtar-Tor – bleibt bis 2037 hinter dem Bauzaun.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2023 – 2037
- Dauer
- 14 Jahre
- Budget
- 1,5 Mrd. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Staatliche Museen zu BerlinSMB – SanierungFoto: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Gebadet hat hier nie jemand. Rein darf jetzt auch keiner.
Schinkel und Persius schufen das Ensemble zwischen 1829 und 1841 als Kulisse statt als Badehaus, und seit Jahren ist es in desolatem Zustand. Fundamente, Stützmauern, Dächer, Putzfassaden, Innenräume, Wandmalereien und Gartenarchitektur werden instand gesetzt. Die Arbeiten begannen im Mai 2024, im Mai 2026 wurde Richtfest gefeiert, und die Wiedereröffnung ist für 2029 geplant – rechtzeitig zu Schinkels 250. Geburtstag im Jahr 2031. Mit ihr öffnen auch Bereiche, die nie zuvor gezeigt wurden, darunter das Viridarium und die Stallungen.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2024 – 2029
- Dauer
- 5 Jahre
- Budget
- 19 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Brandenburger KulturministeriumSPSG – MasterplanFoto: de:Benutzer:Arved · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Der Saal, in dem Deutschland aufgeteilt wurde, bleibt bis 2029 zu.
Das letzte Schloss, das die Hohenzollern bauten, und das Haus, in dem Truman, Stalin, Churchill und Attlee 1945 die Landkarte Europas neu zeichneten. Für Besucher ist es seit dem 1. November 2024 geschlossen, während der leerstehende Hotelflügel – rund drei Viertel des Gebäudes – umgebaut wird: für 38 Zimmer, ein öffentliches Restaurant und den ersten Aufzug im Ostflügel. Der Museumseingang zieht an das Westportal und wird stufenlos zugänglich. Der veröffentlichte Plan sah eine Wiedereröffnung im Sommer oder Herbst 2027 vor; bis April 2025 hatte die SPSG das Bauende auf Dezember 2028 verschoben, im April 2026 setzte sie die Wiedereröffnung von Schloss und Hotel für 2029 an. Die Anlagen im Neuen Garten bleiben geöffnet – von außen können Sie das Schloss also weiterhin sehen.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2024 – 2029
- Dauer
- 5 Jahre
- Budget
- 22,6 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Bauarbeiten bis Ende 2028, Wiedereröffnung 2029 – zuvor Sommer 2027
Quellen
SPSG – Masterplan-Projekte 2026SPSG – MasterplanFoto: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons
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2020 wieder bespielt, fünf Jahre später erneut geschlossen.
Das Rokokotheater im Neuen Palais wurde 2020 nach seiner eigenen Restaurierung wieder in Betrieb genommen. 2025 schloss es erneut und bleibt voraussichtlich bis Ende 2027 geschlossen, während die darunterliegenden Empfangsräume des Schlosses umgebaut werden: In den Unteren Roten Kammern und der Wohnung des Marquis d'Argens entstehen Infopunkt, Garderobe, Cateringküche, stufenlos erreichbare Toiletten und ein Aufzug, der sowohl die Museumsetage als auch das Theater erschließt.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2025 – 2027
- Dauer
- 3 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- voraussichtlich; sollte ursprünglich im Sommer 2027 wieder öffnen
Quellen
SPSG – Masterplan-Projekte 2026SPSG – MasterplanFoto: oxbox · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Im März 2025 über Nacht gesperrt, Wochen später abgerissen.
Prüfer stellten im März 2025 so schwere Schäden fest, dass beide A100-Brücken ohne Vorwarnung gesperrt wurden. Innerhalb weniger Wochen wurden sie abgerissen. Der Neubau begann im Oktober 2025 mit einem Bonus-Malus-Vertrag – Geld für eine frühere Fertigstellung, Strafen bei Verzug. Im Sommer 2027 soll der Verkehr wieder über die neue Ringbahnbrücke rollen. Beide Brücken sollen gleichzeitig fertig werden.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2025 – 2027
- Dauer
- 2 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
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Der Blick über das Olympiagelände: bis auf Weiteres geschlossen.
Der Glockenturm über dem Maifeld konnte zur Saison 2025 nicht öffnen: Durch den Umbau der Maifeldtribünen für das Sportmuseum fehlte ein sicherer Zugang. Dem Abgeordnetenhaus teilte der Senat mit, er wolle den Turm im zweiten Quartal 2026 wieder öffnen. Auf der Olympiapark-Seite der Stadt heißt es weiterhin, er sei bis auf Weiteres geschlossen; ein neuer Termin wurde nicht genannt.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- Ab 2025
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- sollte im Frühjahr 2026 wieder öffnen; weiterhin als geschlossen geführt
Quellen
Abgeordnetenhaus – S19-23854Berlin.de – OlympiaparkFoto: Leonhard Lenz · CC0 · Wikimedia Commons
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Marx und Engels bis Ende 2027 hinter dem Bauzaun.
Die Grünanlage zwischen Spree und Fernsehturm mit den Bronzefiguren von Marx und Engels ist seit Anfang Juli 2025 weitgehend eingezäunt: Grün Berlin gestaltet sie für 33,9 Mio. € um – mit einer breiten Treppen- und Rampenanlage zum Wasser, einem 2.300 m² großen Spielbereich, fast 90 neuen Bäumen und Flächen, die Regenwasser versickern lassen. Seit November 2025 ist auch der Uferweg gesperrt, Umleitungen sind ausgeschildert. Archäologen haben die Keller der früheren Häuser an der Burgstraße dokumentiert, bevor sie wieder verfüllt wurden. Der Senat rechnet damit, dass das Forum bis Ende 2027 größtenteils fertig ist, und nannte die Arbeiten im Februar 2026 im Zeitplan. Danach folgt das Rathausforum nördlich der Spandauer Straße; das gesamte Areal soll 2030 fertig sein.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2025 – 2027
- Dauer
- 2 Jahre
- Budget
- 33,9 Mio. €
- Geprüft
- 26. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- größtenteils bis Ende 2027; danach das Rathausforum, das gesamte Areal bis 2030
Quellen
Grün Berlin – Projekt-TickerAbgeordnetenhaus – Schriftliche Anfrage 19/24907EntwicklungsstadtBerliner ZeitungFoto: Josef Streichholz · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Neptun bis Jahresende hinter dem Bauzaun.
Seit Mai 2026 ist der Brunnen von 1891 vor dem Roten Rathaus hinter Gerüsten und Holzwänden verborgen, während der Bezirk Mitte das Becken, seine Abdichtung und die Brunnentechnik erneuert sowie Felsen und Bronzefiguren restauriert. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant, die Kosten liegen bei rund 1,2 Mio. €.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2026 – 2026
- Dauer
- 7 Mon.
- Budget
- 1,2 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Ende 2026, wie im Mai geplant; seitdem kein neuer Stand
Quellen
Bezirksamt Mitte – PressemitteilungEntwicklungsstadtFoto: A.Savin · FAL · Wikimedia Commons
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Sechs Monate ohne Regionalzüge durch die Innenstadt.
Vom 14. Juni bis 12. Dezember 2026 fahren zwischen Charlottenburg und Ostbahnhof keine Regional- und Fernzüge – also auf der Viaduktstrecke vorbei an Zoo, Hauptbahnhof, Friedrichstraße und Alexanderplatz. RE1 und RE7 enden an den Rändern des Sperrabschnitts; der RE2 wird über Gesundbrunnen und Ostkreuz umgeleitet. Die S-Bahn fährt durchgehend und bringt Sie quer durch die Stadt.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2026 – 2026
- Dauer
- 6 Mon.
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
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Das Bundespräsidialamt ist für acht Jahre ausgezogen.
Das Bundespräsidialamt hat das Schloss im Juli 2026 verlassen und einen vorübergehenden Amtssitz am Spreebogen bezogen, damit Bellevue von Grund auf saniert werden kann. Gerechnet wird mit rund acht Jahren. Die Planungs- und Baukosten werden auf 601 Mio. € beziffert, hinzu kommen 188 Mio. € als Risikopuffer. Öffentlich zugänglich war das Schloss immer nur an Tagen der offenen Tür.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- Ab 2026
- Budget
- 601 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- rund acht Jahre; kein Enddatum veröffentlicht
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Der „Hohle Zahn“ – seit Ende August geschlossen.
Die Ausstellung in der Gedenkhalle von 1987 schloss am 29. August 2026, und mit ihr die Turmruine. Wenn sie 2028 oder 2029 wieder öffnet, gibt es neue Ebenen und einen Aufzug, der Besucher hoch hinauf in die Ruine bringt, eine neue Ausstellung und – zum ersten Mal – ein Eintrittsgeld. Die moderne Kirche folgt: Sie soll ab Frühsommer 2027 für rund zwei Jahre schließen und 2029 wieder öffnen, weiterhin kostenfrei. Eiermanns Glockenturm, seit rund einem Jahrzehnt eingerüstet, wird ab 2027 instand gesetzt; das gesamte Ensemble umfasst acht Bauabschnitte.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2026 – 2029
- Dauer
- 3 Jahre
- Budget
- 45 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- 2028 oder 2029
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Vierzehn Monate lang auf Umwegen nach Westen.
Seit dem 2. Oktober 2026 ist die Schnellfahrstrecke zwischen Berlin-Spandau und Fallersleben für eine Generalsanierung gesperrt, die bis Dezember 2027 läuft. Die alte Lehrter Stammbahn daneben sollte ab Dezember eingleisig Umleitungsverkehr aufnehmen, doch ihre Elektrifizierung hat sich auf Dezember 2027 verschoben – für den Großteil der Bauzeit fahren also auf keiner der beiden Strecken Züge. Im gesamten Fahrplanjahr 2027 verkehren je Richtung nur drei ICE alle zwei Stunden, über Potsdam, Magdeburg und Braunschweig und rund 80 Minuten langsamer. Bis zum 12. Dezember ersetzen Busse die Regionalzüge zwischen Stendal, Rathenow und Spandau; das Regionalverkehrskonzept für 2027 ist bislang nicht veröffentlicht.
- Status
- Geschlossen
- Zeitraum
- 2026 – 2027
- Dauer
- 14 Mon.
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Deutsche Bahn – neues KonzeptDeutsche BahnVBBFoto: Sebastian Terfloth User:Sese_Ingolstadt · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Dauerausstellung bis 2027 ausgeräumt.
Im einzigen botanischen Museum Mitteleuropas ist die Dauerausstellung für eine grundlegende Sanierung geschlossen, die voraussichtlich bis etwa 2027 dauert. Sonderausstellungen und der Botanische Garten selbst bleiben geöffnet.
- Status
- Teilweise geschlossen
- Zeitraum
- 2022 – 2027
- Dauer
- 5 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
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Als Nächstes ist die Karaoke-Arena dran.
Grün Berlin erneuert den Park seit Dezember 2022 abschnittsweise, mit einem Budget von rund 16 Mio. € für die gesamte Anlage. Im Oktober 2026 wanderten die Bauzäune auf den nördlichen Hügel; das Amphitheater, in dem sonntags Karaoke gesungen wird, folgt nach dem Ende der Saison 2026. Beides soll bis zum Frühjahr 2027 fertig sein.
- Status
- Teilweise geschlossen
- Zeitraum
- 2022 – 2027
- Dauer
- 4 Jahre
- Budget
- 16 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Frühjahr 2027; kein genaues Datum
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Keine Lkw, keine Busse – und für die Reparatur zahlt keiner.
Der 2,4 km lange Straßentunnel am Hauptbahnhof hat mehrere seiner Ventilatoren durch Schwingungsschäden und Materialversagen verloren, und die verbliebenen können den Rauch eines brennenden Lkw nicht abführen. Seit dem 5. Dezember 2024 darf nichts über 3,5 Tonnen mehr hindurch, was Reisebusse und Güterverkehr zurück auf die oberirdischen Straßen rund um das Regierungsviertel drängt. Die zwanzig Jahre alte Lüftungsanlage muss komplett ersetzt werden; dafür fehlt das Geld, also wird der Tunnel mit Reparaturen und zusätzlichen Prüfungen am Laufen gehalten – und seit August 2026 ist er wegen eines Mangels an geschultem Leitstellenpersonal werktags nachts von etwa 21:30 bis 5:45 Uhr gesperrt.
- Status
- Teilweise geschlossen
- Zeitraum
- Ab 2024
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- die Erneuerung der Lüftung ist nicht finanziert
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Verfall unter Planen – für 800.000 € im Jahr.
Die Tribünen des Olympia-Schwimmstadions von 1936 sind für die Öffentlichkeit gesperrt und zerfallen unter Planen; die Stadt gibt 806.820 € im Jahr allein dafür aus, dass es nicht noch schlimmer wird. Rückbau und Neubau werden auf rund 61,2 Mio. € veranschlagt; 2026 setzte der Senat die Prüfung der Pläne aus, weil das Geld dafür fehlt. Das Konzept mit zehn Bahnen, neuen Tribünen und einem Faltdach war an eine Olympiabewerbung geknüpft – und die zog Berlin am 24. September 2026 zurück. Das Freibad ist im Sommer weiterhin in Betrieb.
- Status
- Teilweise geschlossen
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- kein Sanierungstermin, und keiner in Sicht
Quellen
Entwicklungsstadt – 2026ZDF – Olympiabewerbung zurückgezogenEntwicklungsstadtBerliner ZeitungFoto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin / Senatskanzlei Berlin · dl-de/zero-2-0 · Wikimedia Commons
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2018 gerissen. Bislang: eine halbe neue Brücke.
2018 entdeckte Risse im Spannbeton erzwangen den kompletten Neubau des 190 Meter langen Doppelbauwerks. Eine 1.500 Tonnen schwere stählerne Behelfsbrücke, zusammengehalten von 20.000 Schrauben, trug ab 2022 den gesamten Verkehr. Seit Juni 2026 nimmt die erste neue Brückenhälfte die drei Fahrspuren Richtung Treptow auf, während der Verkehr Richtung Friedrichshain noch über die Behelfsbrücke rollt – sie muss als Letztes weichen, bevor die zweite neue Hälfte eingebaut wird. Die vollständige Fertigstellung wird für 2028 erwartet, bei Gesamtkosten von 97,7 Mio. €.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2018 – 2028
- Dauer
- 10 Jahre
- Budget
- 97,7 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Senatsverwaltung für MobilitätEntwicklungsstadtFoto: Axel Mauruszat · CC BY 3.0 de · Wikimedia Commons
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Sechs Jahre, um einen Elefanten umzuquartieren.
Das Dickhäuterhaus aus den 1980er-Jahren – das beliebteste Gebäude des Tierparks – wird seit Sommer 2020 entkernt und umgebaut, laut Tierpark zum größten und modernsten Elefantenhaus Europas: 16.300 Quadratmeter Savanne, geteilt mit Zebras, Giraffen und Antilopen. Pori und ihre Familie zogen am 9. und 10. Juni 2026 zurück und sind seit dem 27. Juni draußen zu sehen; das Haus selbst soll Anfang 2027 öffnen.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2020 – 2027
- Dauer
- 7 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Haus öffnet Anfang 2027; kein Tag festgelegt
Quellen
Tierpark Berlin – PressemitteilungEntwicklungsstadtFoto: Dreizung · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons
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Das Sechseck bleibt bis 2032 Baustelle.
Seit im November 2020 das letzte Flugzeug abhob, ist das denkmalgeschützte sechseckige Terminal in Tegel für den Forschungscampus Urban Tech Republic vorgesehen – daneben das Schumacher Quartier mit rund 5.000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen. Im Juli 2026 war Spatenstich für den Umbau von Terminal A zum Campus der Berliner Hochschule für Technik, mit 170 Mio. € der rund 450 Mio. € aus dem Sondervermögen des Bundes. Der Bezirk rechnet ab etwa 2030 mit 2.500 Studierenden; die Hauptbauarbeiten sollen 2032 abgeschlossen sein. Ein Bezirkspark ist für 2027 bis 2030 vorgesehen, erste Wohnungen ab 2028/29, der Rest im Laufe der 2030er-Jahre.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2020 – 2032
- Dauer
- 12 Jahre
- Budget
- 450 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Studierende ab etwa 2030; Hauptbauarbeiten bis voraussichtlich 2032
Quellen
Reinickendorf – PressemitteilungEntwicklungsstadtFoto: Hans Knips · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Fünf Jahre Sanierung bei laufendem Spielbetrieb.
Eine Sanierung, die Anfang 2023 begann und Anfang 2028 abgeschlossen sein soll – in drei Abschnitten, bewusst so gestaffelt, dass das Haus nie schließen muss: Aufzüge, Haustechnik, Brandschutz und eine energetische Sanierung des Baus von 1961. Das Budget von 50 Mio. € deckt nur zwei der drei Abschnitte ab.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2023 – 2028
- Dauer
- 5 Jahre
- Budget
- 50 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Anfang 2028 laut zuletzt veröffentlichter Planung
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Eines der größten Gebäude Europas – ohne Geld für die Sanierung.
Das Terminal wird weiterhin für Führungen, Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt – allein die Ausstellung im Tower zog 2025 mehr als 125.000 Besucher an –, braucht aber Arbeiten an Dach, Tragwerk und Haustechnik. Die Dacharbeiten, die einst Ende 2026 abgeschlossen sein sollten, ziehen sich nun bis Anfang 2027. Der Senat hat es abgelehnt, eine umfassende Sanierung aus Sondervermögen zu finanzieren – für den Rest gibt es deshalb keinen Zeitplan.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- Ab 2023
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Dacharbeiten bis Anfang 2027 geplant; Gesamtsanierung nicht finanziert
Quellen
Berlin.de – FortschrittsberichtEntwicklungsstadtFoto: Avda · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Der Turm ist fertig. Das Gerüst steht noch.
Im Juni 2023 wurde der 80 Meter hohe Turm eingerüstet – für Dachstuhl, Dacheindeckung, Betonsanierung an der Mansarde und Arbeiten am Tragwerk. Der Turm ist inzwischen fertig; das Süddach soll im letzten Quartal 2027 abgeschlossen sein, das Gerüst bis Ende 2027 oder Anfang 2028 verschwunden sein. Der Bezirk räumt ein, dass Zeitplan und Budget überschritten sind. Die 20 Mio. € vom Senat decken Rathaus und einen neuen Bürobau gemeinsam ab.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2023 – 2028
- Dauer
- 5 Jahre
- Budget
- 20 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Gerüstabbau bis Ende 2027 oder Anfang 2028
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Durchgehend geöffnet – und Baustelle bis Mitte der 2030er-Jahre.
Der etappenweise Umbau des Hauses an der Invalidenstraße für 660 Mio. € dauert bis etwa 2035; die baulichen Arbeiten sollen bis 2033 abgeschlossen sein, dazu kommt ein zweiter Forschungsstandort in Adlershof. Das Museum bleibt Abschnitt für Abschnitt geöffnet, während die Arbeiten durch das Haus wandern – was Sie sehen können, hängt also davon ab, wann Sie kommen.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2024 – 2035
- Dauer
- 11 Jahre
- Budget
- 660 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
-
Abriss und Neubau mitten in der Altstadt.
Die Brücke aus den 1960er-Jahren zwischen Nikolaiviertel und Fischerinsel wird abschnittsweise abgerissen und ersetzt. Ab Juni 2024 wurden die Versorgungsleitungen auf eine provisorische Trasse verlegt, im Juli folgten die ersten Sperrungen. Die gesamte Maßnahme soll 2028/29 abgeschlossen sein und rund 80 Mio. € kosten.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2024 – 2029
- Dauer
- 5 Jahre
- Budget
- 80 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- 2028 oder 2029
Quellen
Senatsverwaltung für MobilitätVIZ BerlinFoto: Horst Sturm · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons
-
Das Prunkschloss Friedrichs des Großen, stückweise eingerüstet.
Das Kupferdach, der originale Dachstuhl und die Balustrade mit ihrem Figurenschmuck werden am gesamten Bau Abschnitt für Abschnitt erneuert. Den Anfang machte der Theaterflügel im früheren Programm; die aktuelle Phase begann im Oktober 2024 am Theaterflügel und am südlichen Corps de Logis, weitere Abschnitte folgen bis 2028. Das Schloss bleibt die ganze Zeit geöffnet – Sie müssen nur hinnehmen, dass ein Teil davon hinter Gerüsten steckt, wann immer Sie kommen.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2024 – 2029
- Dauer
- 5 Jahre
- Budget
- 30,8 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Bauabschnitte bis 2028; das Projekt ist bis 2029 finanziert
Quellen
SPSG – MasterplanSPSG – Masterplan-ProjekteFoto: Wolfgang Staudt from Saarbruecken, Germany · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons
-
Alle Läden weg, die Züge fahren weiter.
Berlins meistfrequentierter Umsteigebahnhof wird von innen entkernt: Wände und abgehängte Decken raus, Brandschutz und Haustechnik komplett neu. Alle Läden und Imbisse wurden Anfang 2026 geräumt und durch Mobiltoiletten und ein provisorisches Reisezentrum ersetzt. Die Züge fahren währenddessen ganz normal, und genau darum geht es: dreieinhalb Jahre Bauarbeiten rund um Fahrgäste, die man nirgendwo anders hinschicken kann.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- 2026 – 2029
- Dauer
- 3 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
-
Fünf Jahre für ein neues Dach.
Instandhaltung und Modernisierung für rund 70 Mio. € laufen bis 2029 – das größte Programm im Stadion seit 2004. Beide Dachmembranen müssen altersbedingt ersetzt werden: Das allein dauert fünf Jahre und kostet rund 15 Mio. €. 2020 liefen Arbeiten an fünf der 136 äußeren Stützen, die das Dach tragen. Das Stadion bleibt durchgehend in Betrieb.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- Bis 2029
- Budget
- 70 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Programm bis 2029 finanziert; kein Starttermin veröffentlicht
-
Das Schloss ist offen. Drumherum wird gebuddelt.
Die 10 Mio. € teure Sanierung des gesamten Schlossumfelds läuft inzwischen bis 2030. Terrasse und Theatervorplatz sind fertig; der Orangengarten zwischen den beiden Orangerien und der Prinzessinnengarten sind für 2026 vorgesehen, danach folgen Ehrenhof, Luisenplatz und Schlossplatz, außerdem werden die Gartenwege durchgehend erneuert. Ein separates Besucherzentrum westlich des Vorplatzes ist für 2029 geplant, die Genehmigung wird allerdings noch geprüft. Das Schloss selbst bleibt geöffnet.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- Bis 2030
- Budget
- 10 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
SPSG – Masterplan-Projekte 2026EntwicklungsstadtSPSGFoto: Times · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
-
„Ich bin ein Berliner.“ Sagen Sie das mal neben einem Betonmischer.
Von der Treppe hier sprach Kennedy am 26. Juni 1963 zu 450.000 Menschen. Heute ist das Gebäude eines der teuersten Sorgenkinder der Stadt. Die Finanzierung steht endlich: 147 Mio. € in der Investitionsplanung des Senats, verteilt auf sechs Abschnitte. Doch der Bezirk rechnet mit mindestens 14 bis 15 Jahren Bauzeit bei laufendem Betrieb und hat keinen Baubeginn veröffentlicht. Am 70 Meter hohen Turm ist millimetergenaue Arbeit nötig, damit die zehn Tonnen schwere Freiheitsglocke nicht losgerüttelt wird. Sie läutet noch immer jeden Tag um zwölf Uhr mittags.
- Status
- Geöffnet, aber Baustelle
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Budget
- 147 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- mindestens 14–15 Jahre; kein Baubeginn veröffentlicht
Quellen
Berlin.de – FreiheitsglockeTempelhof-Schöneberg – PressemitteilungFoto: Dirk Ingo Franke · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons
-
2002 aufgegeben. Im Frühjahr 2027 wieder offen.
Der Vergnügungspark aus DDR-Zeiten liegt seit 2002 brach. Der Kernbereich – Riesenrad, Englisches Dorf, Amphitheater – soll Ende 2026 fertig sein und im Frühjahr 2027 eröffnen.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2002 – 2027
- Dauer
- 25 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Frühjahr 2027; kein genaues Datum
-
Deutschlands teuerster Museumsneubau – Richtfest gefeiert, noch Jahre hin.
Die „Scheune“ von Herzog & de Meuron für die Sammlung des 20. Jahrhunderts der Nationalgalerie ist seit 2019 im Bau. Feuchtigkeitsschäden im Rohbau sorgen für die jüngste Verzögerung; die Fertigstellung ist nun für etwa Mitte 2030 angesetzt. Die Kosten sind von anfänglich 200 Mio. € auf 526,5 Mio. € gestiegen. Werke von Dix und Warhol bleiben bis zur Eröffnung im Depot.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2019 – 2030
- Dauer
- 11 Jahre
- Budget
- 526 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Stiftung Preußischer KulturbesitzEntwicklungsstadtFoto: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
-
Die zweite Innenstadtbrücke, die in diesem Jahrzehnt fällt.
Nach Brückenprüfungen ist das Bauwerk von 1977 bereits auf 3,5 Tonnen beschränkt, was Lkw und Busse von der Querung der Leipziger Straße am Spittelmarkt fernhält. Baugrunduntersuchungen liefen von Januar bis September 2026; im November beginnen die Baumfällungen an beiden Ufern, und der Miniwald am Gertraudenhain wird verpflanzt. Der Abriss der ersten Hälfte beginnt Anfang 2027, die andere Hälfte bleibt für den Verkehr offen; die Arbeiten dauern bis Ende 2029 und kosten rund 40 Mio. €, begleitet von einer Neugestaltung des Spittelmarkts und der Ufer sowie Vorkehrungen für eine künftige Straßenbahn. Die Uferwege sind während der gesamten Bauzeit gesperrt.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2026 – 2029
- Dauer
- 3 Jahre
- Budget
- 40 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Senatsverwaltung für MobilitätEntwicklungsstadtFoto: Molgreen · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
-
Berlins ältestes Schloss macht wegen der Decken dicht.
Wegen beschädigten Deckenputzes im ersten und zweiten Obergeschoss schließt das Jagdschloss am Grunewaldsee ab dem 2. November 2026. Die SPSG rechnet mit Arbeiten bis April 2027, hat aber keinen Tag für die Wiedereröffnung genannt. Zum Weihnachtsmarkt am 5. und 6. Dezember öffnet das Erdgeschoss; Hof und Café sind nicht betroffen.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2026 – 2027
- Dauer
- 5 Mon.
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Arbeiten voraussichtlich bis April 2027
Quellen
SPSG – PresseEntwicklungsstadtFoto: Karl-Heinz Meurer (-- Charlie1965nrw ) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
-
Abriss und Neubau unter einer fahrenden U-Bahn, 2027 bis 2032.
Die Brücke, die die Schönhauser Allee über die Ringbahn führt, soll in zwei Hälften abgerissen und neu gebaut werden – unter dem Viadukt der U2, das dabei neue Fundamente bekommt. Der Senat nennt 2027 bis 2032, mit vorbereitenden Arbeiten an den Leitungen ab Ende 2026. Im Oktober 2026 sprach die BVG für die ersten Arbeiten, eine neue Stütze für das Viadukt, von 2027. Während der gesamten Bauzeit endet die M1 südlich der Brücke, ein Ersatzbus fährt nach Norden bis zur Vinetastraße. U2 und S-Bahn-Ring werden in den Hauptbauphasen zeitweise unterbrochen, die U2 nach Pankow 2027 zweimal. Autos, Räder und Fußgänger teilen sich die jeweils stehende Brückenhälfte. Bezahlt wird aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2027 – 2032
- Dauer
- 5 Jahre
- Geprüft
- 26. Okt. 2026
Quellen
Senatsverwaltung für MobilitätBerliner ZeitungADFC BerlinFoto: Michael.F.H.Barth · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
-
Nächsten Sommer fallen dann die anderen Züge aus.
Sobald im Dezember 2026 die Regionalbahngleise wieder in Betrieb gehen, ist die S-Bahn an der Reihe. Vom 11. Juni bis 2. September 2027 fahren zwischen Friedrichstraße und Tiergarten keine S-Bahnen; S3, S5, S7 und S9 sind damit vom Hauptbahnhof abgeschnitten. Kern der Arbeiten sind zehn verschlissene Dehnfugen an den Brücken am Hauptbahnhof, dazu neue Weichen in Tiergarten und Brückenlager in Moabit. Die Regionalzüge fahren dann wieder über den Viadukt, halten aber nicht in Bellevue oder Tiergarten. Ein Konzept für Ersatzverkehr mit Bussen ist nicht veröffentlicht.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2027 – 2027
- Dauer
- 3 Mon.
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
-
Union zieht für anderthalb Spielzeiten aus.
Das Stadion soll weitgehend abgerissen und neu gebaut werden. Im September 2026 verschob der Verein den Auszug vom Sommer auf Ende Dezember 2027 – nach dem traditionellen Weihnachtssingen. In der Zwischenzeit spielt Union im Olympiastadion und will zur Saison 2029/30 wieder zu Hause sein.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2027 – 2029
- Dauer
- 2 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Rückkehr zur Saison 2029/30 geplant
-
28 Monate lang keine U1 und keine U3 durchs Gleisdreieck.
Die Stahlbrücken der U1 und U3 am Gleisdreieck, die zu den ältesten Bauwerken im Netz gehören, sollen gemeinsam mit der Brücke über die Dennewitzstraße ersetzt werden. Im April 2025 teilte der Senat dem Abgeordnetenhaus mit, dass die Strecke dafür von Februar 2028 bis Juni 2030 gesperrt werden muss, insgesamt 28 Monate. Es folgen der Bahnhof Nollendorfplatz und seine Tunnel, mit Bauarbeiten von Oktober 2027 bis Juni 2032.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2028 – 2030
- Dauer
- 2 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Termine laut einer Senatsantwort vom April 2025
Quellen
Abgeordnetenhaus – S19-22047Berliner ZeitungFoto: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
-
Scharouns Bibliothek schließt 2030 – für elf Jahre.
Der denkmalgeschützte Lesesaal von 1978 schließt von 2030 bis etwa 2041. 5,4 Millionen Bücher müssen umziehen, und an der Tiergartenstraße muss ein Ersatzbau für rund 650 Beschäftigte entstehen. Das Bundesbudget beträgt 1,1 Mrd. €, weitere 350 Mio. € sind als Risikopuffer vorgesehen. Das Haus Unter den Linden ist nicht betroffen und bleibt geöffnet.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2030 – 2041
- Dauer
- 11 Jahre
- Budget
- 1,1 Mrd. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
EntwicklungsstadtStiftung Preußischer KulturbesitzFoto: Da flow · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
-
Schließt 2032. Für acht Jahre.
Scharouns Saal von 1963 – und mit ihm der Kammermusiksaal – soll ab 2032 für rund acht Jahre schließen, kurz nach dem 150-jährigen Jubiläum des Orchesters im Mai desselben Jahres. Eine Machbarkeitsstudie beziffert das Gesamtvorhaben – Sanierung plus Auszug des Orchesters – auf 1,15 Mrd. €, davon allein 353 Mio. € für den Interimssaal. Das Orchester favorisiert zwei Säle in den Tempelhofer Hangars; auch das ICC wurde ins Spiel gebracht. Entschieden ist nichts, und das Orchester will vom neuen Senat binnen sechs Monaten eine Entscheidung.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- 2032 – 2040
- Dauer
- 8 Jahre
- Budget
- 1,1 Mrd. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
-
Ganz hinten in der Schlange – und die reicht bis 2037.
Schinkels Museum von 1830 ist das letzte Gebäude im Masterplan Museumsinsel, seine Grundsanierung steht noch aus. Die Planung ist abgeschlossen, doch die Arbeiten folgen auf das Pergamonmuseum – und das wird erst 2037 fertig. Schließungstermine wurden nicht angekündigt.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- keine Termine angekündigt – folgt auf das Pergamonmuseum
Quellen
Stiftung Preußischer KulturbesitzEntwicklungsstadtFoto: Avda · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
-
Zweieinhalb Jahre keine S-Bahn unter der Innenstadt.
Für den Bau des zweiten Nord-Süd-Tunnels muss der bestehende zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor für rund zweieinhalb Jahre gesperrt werden – S1, S2, S25 und S26 fahren dann nicht mehr durch die Stadtmitte. Die Schwierigkeit ist der Anschluss der neuen Strecke an den Heuboden, einen Tunnelstumpf aus den 1930er-Jahren, der heute als Lager dient und teilweise neu gebaut werden muss. Ein Termin ist nicht festgelegt.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- rund zweieinhalb Jahre – kein Starttermin festgelegt
-
Ein Denkmal für 1989, dreizehn Jahre zu spät.
Die begehbare Wippschale vor dem Humboldt Forum sollte ursprünglich 2013 fertig sein. 2024 gingen sowohl der Generalunternehmer als auch sein Stahlbauer insolvent; die fertige, 150 Tonnen schwere Schale blieb im Werk liegen. Im September 2026 erklärte die Bundesregierung, ein Fertigstellungstermin lasse sich erst festlegen, wenn ein Gericht einen Insolvenzplan bestätigt hat. Seit Baubeginn 2020 waren rund 10,8 Mio. € ausgezahlt worden; eine Prüfung wurde angeordnet. Auf der Baustelle vor der Schlossfreiheit herrscht weitgehend Stillstand.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- kein Termin, bis ein Insolvenzplan bestätigt ist; war für 2013 geplant
Quellen
Bundestag – Drucksache 21/7927Entwicklungsstadt – PrüfungFoto: Milla&Partner · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
-
Berlins ältester Platz ist noch immer eine Ausgrabungsstätte.
Das Areal von Berlins ältestem Platz wurde in den 1960er-Jahren für ein Straßenbauprojekt abgeräumt und wird seither von Archäologen ausgegraben; großflächige Grabungen laufen noch immer. Ein zweiter Realisierungswettbewerb endete Ende April 2026. Geplant sind neue Plätze, Baumpflanzungen und ein Pflaster, das den Grundriss der alten Münze nachzeichnet – doch für das Quartier sind weder ein Baubeginn noch ein Fertigstellungstermin veröffentlicht.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- kein Baubeginn veröffentlicht; die Ausgrabungen gehen weiter
Quellen
Molkenmarkt – SenatEntwicklungsstadtFoto: Christian Liebscher ( Platte ) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
-
Das Museum, das seinen eigenen Neubau absagte.
Hinter dem erhaltenen Portal des Anhalter Bahnhofs sollte ein neues Exilmuseum entstehen. Bei prognostizierten 130 Mio. € wurde der Neubau aufgegeben. Stattdessen richtet die Stiftung eine denkmalgeschützte Villa in der Fasanenstraße 24 nahe dem Kurfürstendamm ein; die Eröffnung ist für Ende 2027 oder Anfang 2028 geplant. Das Portal des Anhalter Bahnhofs bleibt, wie es ist.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- Bis 2028
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Ende 2027 oder Anfang 2028
Quellen
Exilmuseum – PresseEntwicklungsstadtFoto: Hermann Rückwardt · Public domain · Wikimedia Commons
-
Eine Erweiterung für 20 Mio. €, noch auf dem Reißbrett.
Der Bau von 1967 am Rand des Grunewalds beherbergt die weltweit größte Sammlung der Künstlergruppe Brücke. Eine denkmalgerechte Sanierung samt Erweiterung für 20 Mio. € wird zusätzliche Ausstellungsfläche, ein Depot sowie Räume für Forschung und Bildung schaffen. Im September 2026 vergab die Jury den ersten Preis an Barkow Leibinger; vor der Auftragsvergabe verhandelt der Senat nun mit allen drei Preisträgern, und mit Mehrkosten wird bereits gerechnet. Weder Bautermine noch eine Schließzeit sind festgelegt.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Budget
- 20 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Wettbewerb im September 2026 entschieden; keine Bautermine
Quellen
Berlin.de – WettbewerbsergebnisBerlin.de – SenatTagesspiegelFoto: GodeNehler · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
-
Eine neue Haustür – sobald jemand einen Termin ansetzt.
Zwischen der Haupthalle und dem historischen Kopfbau ist ein neues Eingangsgebäude geplant: Foyer, Besucherorientierung, stufenloser Zugang, Restaurant, Shop und ein öffentlich zugänglicher Dachpark, dazu Photovoltaik. Nach einem mehrstufigen Wettbewerb wurde das Wiener Büro querkraft architekten beauftragt. Das Projekt befindet sich in der Generalplanung; Bautermine sind nicht angekündigt.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Budget
- 19,5 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- in der Generalplanung; keine Termine
Quellen
querkraft architektenEntwicklungsstadtFoto: Sir James · CC BY-SA 2.0 de · Wikimedia Commons
-
Vor dem Rotstift gerettet. Jetzt muss es schließen.
Die Sanierung des Mittelmeerhauses war in den Sparrunden gestoppt worden; am 19. Mai 2026 bestätigte der Senat sie erneut, mit rund 29 Mio. € an Bundesmitteln. Laut Botanischem Garten könnten die Arbeiten im Frühjahr 2027 beginnen; das Haus wäre dann zwei bis drei Jahre geschlossen. Feste Termine wurden nicht veröffentlicht.
- Status
- Angekündigt
- Zeitraum
- Keine Termine bekannt
- Budget
- 29 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
- Kleingedrucktes
- Beginn möglicherweise im Frühjahr 2027, dann zwei bis drei Jahre geschlossen
-
Zwölf Jahre geschlossen. Es geht also doch.
Das kleine Gewächshaus vor dem Großen Pavillon war 2006 so heruntergekommen, dass es weder Besucher noch Pflanzen aufnehmen konnte – feuchte Wände, ausgefallene Technik. Die Restaurierung begann erst 2013, im Sommer 2018 wurde es wieder geöffnet. Der Beweis, dass Berlin Dinge durchaus zu Ende bringt – irgendwann.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2006 – 2018
- Dauer
- 13 Jahre
-
Zu und wieder auf – in drei Jahren.
Eines der größten Gewächshäuser der Welt – 60 Meter lang, 25 Meter hoch – schloss 2006, weil es Wärme verlor, und öffnete im September 2009 mit neu errichteter Stahl-Glas-Konstruktion wieder. Drei Jahre von Anfang bis Ende, was nach den Maßstäben dieser Seite unanständige Eile ist.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2006 – 2009
- Dauer
- 4 Jahre
-
Sieben Jahre im Dornröschenschlaf, seit Mai 2025 wieder geöffnet.
Seit 2018 geschlossen; die Restaurierung von Dach, Fassaden, beiden Türmen und der Brücke begann im September 2021. Seit dem 25. Mai 2025 sind die Innenräume bei Führungen wieder zugänglich.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2018 – 2025
- Dauer
- 7 Jahre
- Budget
- 7,5 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
-
Sechs Jahre, ein höchst umstrittener Boden.
Berlins katholische Kathedrale schloss im September 2018 und wurde am 24. November 2024 wiedereröffnet – nach einem Umbau, bei dem die berühmte Öffnung zwischen Ober- und Unterkirche zugebaut wurde, eine jahrelang umkämpfte Veränderung. Das Budget, ursprünglich rund 60 Mio. € einschließlich des benachbarten Bernhard-Lichtenberg-Hauses, überstand die Begegnung mit der Inflation nicht.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2018 – 2024
- Dauer
- 6 Jahre
-
Sieben Jahre im Untergrund, und sie ist zurück.
Die 2019 geschlossene Gruft unter dem Dom – rund 90 Bestattungen der Hohenzollern – öffnete am 1. März 2026 wieder für die Öffentlichkeit, nach rund sechs Jahren Bauzeit und mehr als zehn Jahren Planung. Mit 29,5 Mio. € ist sie das größte Projekt am Dom seit seinem Wiederaufbau nach dem Krieg.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2019 – 2026
- Dauer
- 7 Jahre
- Budget
- 29,5 Mio. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
-
34.000 Glasscheiben später.
Schinkels Haus von 1821 wurde von Oktober 2022 bis Ende 2023 energetisch saniert – mehr als 34.000 Fensterscheiben restauriert, neue Lüftungsanlagen, hocheffiziente Kältemaschinen und durchgehend LED, was rund 170 Tonnen CO₂ im Jahr einspart. Parallel dazu wurde draußen der Gendarmenmarkt umgebaut.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2022 – 2023
- Dauer
- 14 Mon.
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Berlin spart EnergieEntwicklungsstadtFoto: Ansgar Koreng · CC BY 3.0 de · Wikimedia Commons
-
Nach drei Jahren wieder vollständig geöffnet.
Das Aquarium von 1913 öffnete am 18. August 2026 nach dreijähriger Modernisierung wieder vollständig: ein neuer Aufzug, umgebauter Eingang und umgebaute Sanitärräume sowie umgebaute Becken – darunter ein 110.000-Liter-Becken mit 14 cm dicken Acrylscheiben, die jeweils zwei Tonnen wiegen.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2023 – 2026
- Dauer
- 3 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
-
Das prächtigste Kino der DDR, fast pünktlich zurück.
Das Premierenkino von 1963 an der Karl-Marx-Allee schloss am 14. Mai 2024, am nächsten Morgen rückten die Bauleute an. Hinter denkmalgeschützter Fassade, Glasfront und Dach wurden rund 80 Prozent der Technik ersetzt. Der reguläre Spielbetrieb lief am 26. Februar 2026 wieder an, die offizielle Gala folgte am 3. März – keine zwei Jahre, was hier schon als Wunder gilt.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2024 – 2026
- Dauer
- 2 Jahre
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Quellen
Entwicklungsstadt – WiedereröffnungEntwicklungsstadtFoto: Matthias Süßen · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
-
Wieder rauf auf den Turm, rechtzeitig zum Hundertsten.
Die Aussichtsplattform und das Restaurant in 55 Metern Höhe öffneten im März 2026 wieder, nach einer zehnmonatigen Schließung für die Instandsetzung des Stahlbaus und die Modernisierung der Haustechnik. Am 3. September 2026 wurde der Funkturm 100.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2025 – 2026
- Dauer
- 10 Mon.
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
-
Zehneinhalb Monate ohne direkten Zug nach Hamburg.
Die 278 km lange Strecke wurde am 1. August 2025 für die erste Generalsanierung, die Berlin berührt, vollständig gesperrt. Fernzüge nahmen den Umweg über Stendal und Uelzen, rund 45 Minuten länger; im Regionalverkehr fuhren Busse statt Bahnen. Die für den 30. April 2026 geplante Wiedereröffnung wurde im Februar abgesagt, weil die Arbeiten an der Signaltechnik länger dauerten. Die westliche Hälfte ging am 15. Mai 2026 wieder in Betrieb, die gesamte Strecke am 14. Juni. Die Kosten stiegen von 2,2 Mrd. € auf rund 2,7 Mrd. €.
- Status
- Wieder geöffnet
- Zeitraum
- 2025 – 2026
- Dauer
- 10 Mon.
- Budget
- 2,7 Mrd. €
- Geprüft
- 20. Okt. 2026
Derweil im Verkehr
Das Kurzfristige, in allen vier Netzen. Wochen statt Jahrzehnte – aber immer noch der Unterschied zwischen zwanzig Minuten Bahnfahrt und Schienenersatzverkehr.
Was auf die Liste kommt
Orte, an die man tatsächlich hin will – ein Museum, ein Denkmal, eine große Bühne, eine Brücke oder eine Strecke mitten durch die Stadt –, die geschlossen, halb geschlossen oder eingerüstet sind oder deren Schließung schon im Kalender steht. Potsdam ist nicht Berlin, aber vierzig Minuten entfernt, und die Hälfte steht hinter Bauzäunen. Deshalb hat es eine eigene Rubrik.
Woher die Termine stammen
Direkt von denen, die die Schlüssel haben: vom Museum, vom Opernhaus, von der BVG, der Deutschen Bahn, dem Senat. Nichts hier ist geschätzt. Wo niemand einen Termin nennt, sagen wir das, statt einen zu erfinden.
Jeden Termin mit Vorsicht genießen
Berliner Wiedereröffnungstermine haben die Angewohnheit zu wandern. Das Bauhaus-Archiv hat seinen Termin seit 2018 öfter verschoben, als wir zählen können. Das Märkische Museum rutschte von 2025 auf 2028. Die Komische Oper ist inzwischen in den 2030er-Jahren angekommen. Lesen Sie jede Jahreszahl hier als den günstigsten Fall.
Etwas entdeckt, das nicht stimmt?
Stand: 26. Oktober 2026 – und diese Stadt steht nicht still. Jeder Eintrag verlinkt auf die Verantwortlichen; wenn sich ein Termin schon verschoben hat, gilt deren Angabe.
Sie planen einen Besuch?
Vieles in Berlin ist weiterhin geöffnet. Berlin Experiences, die diese Liste herausgeben, stellen 56 Sehenswürdigkeiten, Museen und Orte in der Stadt vor (auf Englisch) und bieten private Führungen durch Berlin und Potsdam auf Englisch an, jeweils von einer Historikerin oder einem Historiker geleitet; andere Sprachen auf Anfrage.